perlimpinpin

«r3», 2015
Performance/Skulptur

zuerst dachten wir,
da ist asbest im boden. ist sowas giftig? schon. die stimme vom umweltbundesamt sagt: nein, kein Asbest. das finden wir sexy (irgendwie) – ein bisschen zumindest. weg damit.
das mit dem
neuen boden ist so eine sache. wir entscheiden uns für kieselgrau, mit grau können alle. ein bisschen feig
ist es schon, rostbraun ist es nicht geworden, grün auch nicht. grau ist neutral und indifferent. ob das gut ist wissen wir nicht. neutral eben.
wir haben schon
etwas zeit investiert: von befundeinholung, über planung bis hin zu unterschiedlichen versuchshandlungen um diese fläche für uns und andere zu optimieren.
dann wollten wir
weg von der fläche, sie geschmeidig kauen und aufblasen. die königin der räume, die kugel: da muss der boden hin. (der alte)
wenn
eine fläche zur kugel wird, bewegt sie sich auf einer anderen ebene. das ist so im r3. eine mobilitätsregel
(vorschrift) quasi.

Aktuell mit der Eröffnung eines Raumes in der Argentinierstraße beschäftigt, übertragen wir die damit verbundenen Erfahrungen an einen anderen Ort – das wellwellwell.